Prostatakrebs-Symptome und frühe Warnzeichen, die überwacht werden sollten
Aspartat-Aminotransferase, allgemein bekannt als AST, ist ein Enzym, das hauptsächlich in der Leber, im Herzen, in den Muskeln und in den Nieren vorkommt. Wenn Zellen in diesen Organen geschädigt oder erkrankt sind, wird AST in den Blutkreislauf freigesetzt, was es zu einem wertvollen Marker für die Erkennung von Gewebeschäden macht. Ein Bluttest zur Messung der AST-Werte hilft Ärzten, die Leberfunktion zu beurteilen und verschiedene Erkrankungen der Leber und anderer Organe zu diagnostizieren.
Der AST-Test wird häufig als Teil eines umfassenden Stoffwechselpanels oder Leberfunktionstestpanels angeordnet. Ärzte fordern diesen Test in der Regel an, wenn Patienten Symptome einer Lebererkrankung wie Gelbsucht, dunklen Urin, Bauchschmerzen, Übelkeit oder unerklärliche Müdigkeit zeigen. Er wird auch zur Überwachung von Patienten mit bekannten Lebererkrankungen, von Personen, die Medikamente einnehmen, die die Leber beeinträchtigen können, oder von Personen mit Risikofaktoren für Lebererkrankungen wie übermäßigem Alkoholkonsum oder Virushepatitis eingesetzt. Darüber hinaus können AST-Werte überprüft werden, wenn ein Herz- oder Muskelschaden vermutet wird.
Normale AST-Werte liegen im Allgemeinen zwischen 10 und 40 Einheiten pro Liter Blut, obwohl die Referenzbereiche zwischen den Laboren leicht variieren können. Erhöhte AST-Werte können auf Leberschäden durch Erkrankungen wie Hepatitis, Zirrhose, Fettlebererkrankung oder Leberkrebs hinweisen. Hohe Werte können auch durch Herzinfarkt, Muskelverletzungen oder bestimmte Medikamente verursacht werden. Wenn AST erhöht ist, wird es häufig zusammen mit einem anderen Leberenzym namens Alanin-Aminotransferase oder ALT gemessen. Das Verhältnis zwischen AST und ALT kann Ärzten helfen, die spezifische Ursache der Leberschädigung zu bestimmen, da verschiedene Erkrankungen unterschiedliche Muster der Enzymerhöhung hervorrufen.
Der AST-Bluttest erfordert eine einfache Blutentnahme aus einer Vene, normalerweise im Arm. In der Regel ist keine besondere Vorbereitung erforderlich, obwohl Patienten ihren Arzt über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel informieren sollten, die sie einnehmen, da einige Substanzen die Ergebnisse beeinflussen können. Der Test ist im Allgemeinen sicher und birgt minimale Risiken wie leichte Blutergüsse oder Beschwerden an der Einstichstelle. Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen vor und sollten von einem Arzt im Kontext anderer Testergebnisse und klinischer Befunde interpretiert werden.
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